Am letzten Mittwoch war ein Ausflug ins Weggental mit anschließendem Essen im Restaurant geplant. Die Lehrer:innen lösten ihr Weihnachtsgeschenk an die Schülerinnen und Schüler ein.
Gemeinsam starteten wir um 10:00 Uhr in der Schule am Ufer und fuhren zum Parkplatz bei der Weggentalkirche. Von dort liefen wir zwar bei regnerischem Wetter, aber bester Laune, eine Runde durch das nebelige Weggental. Nach ungefähr 45 Minuten erreichten wir wieder den Ausgangspunkt und wer wollte konnte sich noch das bekannte Weggentaler Kripple anschauen. Inzwischen war dort das dritte Krippenbild aufgebaut, die Hochzeit zu Kana. Besonders beeindruckt hat uns die Größe der aufgebauten Landschaft sowie die Details der dargestellten Szene mit Mini-Würstchen, Broten und vielem mehr.
Anschließend fuhren wir gemeinsam zum Krok. Dort durfte sich jeder ein Getränk und ein Mittagessen bestellen. Bei netten Gesprächen und leckerem Essen ließen wir den Ausflugstag ausklingen, um dann pünktlich zu Schulschluss zurück zur Schule zu fahren.
Aktuelles
Ausflug der Schule am Ufer ins Weggental
Die Stadtbücherei
Für den nächsten angekündigten Baulärmtag besuchten wir die Stadtbücherei, die wir morgens vor der Öffnungszeit ganz für uns allein hatten. Die Mitarbeiterin Frau Kreiser-Hild gab uns zunächst einen Überblick über das digitale Angebot, dann ging es durch die verschiedenen Abteilungen, bis wir in der neu eingerichteten Jugendbibliothek im wahrsten Sinne des Wortes hängen blieben. Die Jugendbibliothek ist von und mit Jugendlichen konzipiert und eingerichtet worden, alles nachhaltig aus recycelten Gegenständen. Nun durften alle in der noch leeren Stadtbücherei rumstöbern, manche liehen sich Bücher auf den Klinikschulaccount aus, eine Schülerin setzte sich ans Klavier und spielte nur hörbar über Kopfhörer und wieder andere suchten in der Kinderabteilung nach Büchern ihrer Kindheit und lasen sich daraus gegenseitig vor.
Als letzten Programmpunkt hatte die Stadtbücherei ein Book-Casting vorbereitet, wobei die Bücher aus verschiedenen Genres in Umschlägen versteckt waren und die Gruppe über „Blind-Auditions“ in mehreren Runden ihr Lieblingsbuch kürte. Das hat Lust auf Lesen gemacht und so blieben wir noch ein wenig, als die Bücherei schon für den Publikumsverkehr öffnete. Zwei von uns mussten nun leider mit dem Auto abgeholt werden, aber der Rest schlenderte langsam über den Weihnachtsmarkt zur KJP zurück.
KI-Makerspace
Ein besonderes Highlight unserer Baulärmtage war mit Sicherheit Ende Januar der KI-Makerspace im ehemaligen Casino am Neckar. Auch hier war man uns gegenüber so wohlwollend, dass wir eine gesonderte Führung außerhalb der Öffnungszeiten bekamen. Zunächst gab es einen Rundgang durch alle Werkstätten mit entsprechenden Erklärungen, was man dort wie machen oder herstellen kann. Danach durften sich alle nach Gusto auf die Werkstätten verteilen. Schnell kristallisierten sich die Favoriten heraus: Die Jungs stürmten das Musikzimmer, wo man am DJ-Pult viele Instrumente ausprobieren, mit KI- Musik produzieren und eigene Songs aufnehmen und abmischen konnte. So entstanden neue Songs mit wunderbaren Gesangseinlagen. In der Laserwerkstatt gab es mit Mr. Beam einen Lasercutter, mit dem man Motive auf Sperrholz eingravieren durfte. Da wurde gleich die Lieblingsband für die Klinik-Zimmerwand verewigt und Frau Volck gönnte sich einen neuen Schüsselanhänger.
Auch aus der Programmierwerkstatt durfte man Produkte mit nach Hause nehmen. Hier konnte man zunächst Graphiken digital bearbeiten und mit einem Schneideplotter ausschneiden, um sie dann auf T-Shirts oder Taschen zu drucken. Man konnte mit den erstellten Motiven aber auch Sticker herstellen, was großen Anklang fand. Es gab noch einiges anderes, wie Filme erstellen (mit Clip- Art) oder einen Miniroboter programmieren. Aufgrund der vielen Möglichkeiten hoffen wir, zum nächsten Baulärmtag wiederkommen zu dürfen.
Apropos Baulärm: Was hat man denn nun eigentlich parallel auf der KJP-Baustelle an Lärm gehört? Funfakt: Genau gar nichts-an allen drei Tagen!!! Wir waren trotzdem gerne der Schule entflohen.
