Psychiatrie

Der psychiatrische Bereich umfasst folgende Schulstellen:

  • Der stationären Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie: Hier gibt es eine Kinderstation (Schulstelle KJP 1) und zwei Jugendstationen, die aus einer Therapie- und einer Kriseninterventionsstation bestehen (Schulstelle KJP 2). Schülerpatienten erhalten während ihres Aufenthaltes Unterricht in allen Schularten entsprechend der jeweiligen Bildungsstandards ihrer Klassen, schreiben Klassenarbeiten und legen auch Prüfungen (HS, WRS, RS) ab. Die Kliniklehrkräfte pflegen Kontakte zu den Stammschulen und beraten bei Fragen zur Schullaufbahn. Dem Sekundarbereich ist außerdem ein Berufsvorbereitungsjahr (VAB/BEJ) mit eigener Werkstatt angeschlossen, in dem die Berufsschulpflicht absolviert und der Hauptschulabschluss erworben werden kann.
  • Die Tagesklinik-Kinder der Kinder- und Jugendpsychiatrie: Schwerpunktmäßig werden hier 7-13-jährige Schüler mit schulischen, familiären, emotionalen oder sozialen Störungen oder Problemen aufgenommen. Die Kinder kommen morgens in die Klinik und gehen nachmittags wieder nach Hause. Schule stellt dabei einen wesentlichen Baustein im therapeutischen Konzept dar.
  • Die Tagesklinik-Jugendliche der Kinder- und Jugendpsychiatrie: Schwerpunktmäßig werden hier 14-18-jährige Jugendliche mit psychiatrischen Krankheiten behandelt. Die Schülerpatienten werden in der Schulstelle KJP2  entsprechend ihrer Schulart und ihres Bildungsstandes unterrichtet. Es können Leistungsnachweise erhoben und Prüfungen (HS, WRS und RS) abgelegt werden. Ab April 2018 wird die TK-Jugendliche in Reutlingen sein und von der dortigen Schulstelle Reutlingen unterrichtlich versorgt werden.
  • Die Schulstelle Rottenburg: In gemeinsamer Trägerschaft des Landes und des "Vereins für Psychoanalytische Sozialarbeit e.V." werden Kinder und Jugendliche mit schweren seelischen Behinderungen vom Verein sozialtherapeutisch betreut und in der "Schule am Ufer" unterrichtet.